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  • [Rezension] Thorbeckes Adventskalender 24 Winterwohlfühlrezepte für die Seele

    Klappentext:
    Der erste Schnee fällt und das große Fest rückt immer näher. Der Advent ist eine verzauberte und dich trubelige Zeit, denn Geschenke wollen gekauft und das Haus will geschmückt werden. Wichtig ist also: Machen Sie mal eine Pause und gönnen Sie sich die kleinen Verwöhnmomente, die das Leben und die Vorweihnachtszeit so richtig schön machen. Rezepte für heiße Schokolade, fruchtigen Punsch, köstliche Plätzchen und wärmende Suppen, aber auch für ein entspannendes Lavendelbad bieten die Pausen im Alltag, in denen Sie die Seele baumeln lassen können.


    Meine Meinung:

    Jedes Jahr nimmt man sich aufs Neue vor, sich in der Vorweihnachtszeit weniger stressen zu lassen – in den wenigsten Fällen klappt das dann aber auch. Der Thorbecke Adventskalender animiert nun dazu, wenigstens einen kurzen Moment am Tag abzuschalten. Dazu reicht es manchmal schon, sich das jeweilige Rezept durchzulesen, das Bild zu betrachten und sich zu überlegen, wann man das Rezept ausprobieren könnte. Für die meisten braucht man nämlich Zutaten, die man nicht einfach mal so zu Hause hat, und, je nachdem, mehr oder weniger Zeit.

    Ich möchte jetzt nicht jedes einzelne Rezept verraten, denn dann wären diese ja keine Überraschung mehr, aber ich denke, ich sage nicht zuviel, wenn ich verrate, dass es sowohl süße als auch herzhafte Leckereien und Einiges für die Schönheit gibt (steht ja auch im Klappentext). Jeder Tag ( = jedes Rezept) hat eine eigene Seite, die zur Hälfte von einem schönen Foto besetzt ist. Auf der anderen Hälfte steht dann das Rezept, übersichtlich gegliedert in Zutatenliste und Zubereitungsverfahren.

    Die Rezepte sind nicht durch die Bank weg typisch weihnachtlich, aber der Kalender trägt ja auch den Titel „24 Winterwohlfühlrezepte“, und diesen durchaus zu Recht, denn winterlich sind sie allemal. Inwieweit sie die Geschmäcker treffen, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Es dürfte aber für jeden etwas dabei sein.

    Mir persönlich gefällt dieser kleine Adventskalender überaus gut und ich freue mich schon sehr darauf, das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Ein paar Vorschläge werde ich sicherlich auch Freunden und Familie servieren und vielleicht sogar aus Einigen Weihnachtsgeschenke machen. Ein sehr schönes Geschenk für einen lieben Menschen, der ein paar Entspannungsmomente verdient, ist übrigens auch dieser Kalender!

    Thorbeckes Adventskalender 24 Winterwohlfühlrezepte für die Seele, 32 Seiten,
    ISBN 9783799505741, Thorbecke 2014, 9,99 €

  • [Rezension] Lauter Kinderkram - Anette Villacorta Kienzle

    Klappentext: (Quelle: Thorbecke)
    Nähen macht Freude, und besondere Freude macht es, wenn man für seine Liebsten näht. Kleine Taschen oder eine Wärmemaus aus liebevoll ausgewähltem Stoff sagen: "Das hab´ ich nur für dich gemacht.", witzige Applikationen sorgen für Spaß bei den Kleinen, und sorgfältig ausgesuchte Materialien für ein gutes Gefühl bei fürsorglichen Mamas.

    Von der Krabbeldecke bis zur Pippi- Langstrumpf- Schürze stellt Anette Villacorta Kienzle kleine Nähprojekte vor, die sich mit einfachen Schnitten und übersichtlichem Aufwand verwirklichen lassen und Kindern und Müttern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ein "Baukasten" für Häkelblumen, Applikationen etc. gibt Anregungen,
    wie sich die einzelnen Teile ganz persönlich gestalten lassen.

    Meine Meinung:
    Seitdem ich vor gut zwei Jahren Spaß am Nähen entdeckt habe, bin ich immer auf der Suche nach interessanten, aber (noch) einfachen Projekten, die sich schnell umsetzen lassen, denn mit einem knapp Einjährigen zu Hause ist nicht immer groß Zeit für aufwendige Näharbeiten. Der Kleine darf natürlich gerne Nutznießer meiner Nähprojekte sein, ebenso wie seine kleinen Freunde oder andere (Neu-) Mamas und Papas. "Lauter Kinderkram" ist da das perfekte Buch! Für jedes Kinderalter und jede Gelegenheit findet man hier die eine oder andere Kleinigkeit, mit der man sich oder andere wunderbar beschenken kann.

    Gegliedert ist das Buch in sieben Kapitel:
    * Tipps und Erklärungen
    * Für Mamas
       (Windeltasche, U- Heft- Hülle)
    * Für Babys
       (Schmusetuch, Spieluhr Eule, Kinderdecke)
    * Für Krabbelkinder
       (Hase im Beutel, Kirschkern- Maus, Kissen mit Gans)
    * Für Kindergartenkinder
       (Kleine Tasche, Turnbeutel, Hülle für Kühlkissen, Wimpelkette, Pipi- Langstrumpf- Schürze)
    * Für Schulkinder
       (Beutel für nasses Schwimmzeug, Beuteltasche, Stoffmappe für Malsachen,
        Haarspangentasche, Haargummi, Loop,   Flötentasche, Poesiealbum- Umschlag,
        Geldbeutel, Weihnachtsstiefel)
    * Der Baukasten – kleine Dinge, die ein Stück unverwechselbar machen
       (Häkelblüte, Häkelblume für Haargummi, Stoffbrosche, Doppelte Häkelblüte)

    Das Kapitel "Tipps und Erklärungen" liefert alle Informationen, die man, zusätzlich zu den Nähanleitungen, noch für ein gutes Gelingen braucht. Das Kapitel ist auf 3 Seiten recht kurz gehalten, aber man weiß danach alles Nötige, so dass man direkt loslegen kann.

    Jede Anleitung ist unterteilt in drei Abschnitte: Material, Zuschnitt und Anleitung. So sieht man auf den ersten Blick, was man für das jeweilige Projekt braucht und kann dieses auch schnell noch mal nachschlagen, ohne lange Suchen zu müssen. Zeitangabe und Schwierigkeitsgrad komplettieren jede Anleitung – sehr praktisch, denn so kann man schon ungefähr einschätzen, ob die Mittagspause oder der kindfreie Abend ausreicht oder man sich lieber ein Wochenende freischaufelt um zu nähen. Und natürlich auch, ob man sich die Herausforderung überhaupt (schon) zutraut.

    Die Anleitungen sind gut geschrieben und erklären sich in den meisten Fällen von selber. Bei etwas komplizierteren Dingen, wo beispielsweise mehrere Lagen übereinander genäht, Kordeln eingezogen oder Stücke aufwendig gewendet werden, gibt es zusätzlich noch Skizzen, die die Arbeitsschritte erklären. Fehler sind somit quasi ausgeschlossen (und wenn sie doch passieren eher mit eigener Dummheit zu begründen ;) ).

    Etwas schade finde ich, dass die Autorin bei der Auswahl ihrer Vorschläge nicht mehr darauf geachtet hat, auch Teile für kleine Jungs in ihr Repertoire aufzunehmen. Vieles kann natürlich von Mädchen und Jungen gleichermaßen genutzt werden, aber gerade bei den Schulkindern sind doch deutlich mehr Sachen für Mädels als für Jungs dabei. Hier hätte ich mir eine Anleitung für eine coole Mütze, ein Kapuzenshirt oder Ähnliches gewünscht.

    Die Bilder, die das jeweilige Nähprojekt zeigen, sind sehr schön, geben großartige Anregungen die Stoffwahl, Applikationen etc. betreffend und machen riesige Lust, sich sofort an die Nähmaschine zu setzen.

    Braucht man für ein Projekt ein Schnittmuster, findet man dieses schnell in der äußerst übersichtlichen Schnittmustersammlung am Ende des Buches. Dort steht dann auch noch mal, wie oft man jedes Teil zuschneiden, ob das Schnittmuster vergrößert werden muss und wenn ja, um wie viele Prozent. Auch hier sind Fehler eigentlich ausgeschlossen.

    Bis auf das leichte Ungleichgewicht zwischen Vorschlägen für Mädchen und Jungen finde ich dieses Buch wirklich gelungen. Es bietet wirklich vielfältige Vorschläge, wo sich für jede Gelegenheit, jeden Erfahrungsschatz und jedes Zeitfenster irgendetwas finden lässt.

    Villacorta Kienzle, Anette: Lauter Kinderkram Kindersachen selber nähen, Hardcover,
    88 Seiten, ISBN 9783799505673, Thorbecke 2014, 14,99 €

  • [Rezension] Silber Das zweite Buch der Träume - Kerstin Gier

    Serieninformation
    Band 1: Silber Das erste Buch der Träume
    Band 2: Silber Das zweite Buch der Träume

    Inhalt (Bildquelle: Fischerverlage):
    Obwohl sie nur knapp einer grausamen Ermordung entgangen ist, kann Liv Silber das Traumwandeln einfach nicht sein lassen, denn nur nachts kann sie ihren Problemen entfliehen und sich mit ihrem Freund Henry treffen. Zwar birgt auch die Traumwelt neuerdings Gefahren für Liv, doch die scheinen ihr klein im Vergleich zu all den Sorgen, mit denen sie am Tage zu kämpfen hat. Als allerdings ihre kleine Schwester Mia beginnt, im Schlaf zu wandeln und dabei beinahe mehrfach gefährliche Unfälle erleidet, wird deutlich, dass die Gefahr, in der die Silber- Schwestern schweben, keinesfalls so klein ist wie zunächst angenommen. Im Gegenteil, jemand hat es auf Liv und Mia abgesehen und scheut keine Mühen, sein teuflisches Werk dieses Mal zu vollenden.

    Meine Meinung:

    Nachdem das erste Buch der Träume in elegantem Schwarz daherkam, ist die Farbe der Wahl dieses Mal ein wunderhübsches Lindgrün. Insgesamt ist die Aufmachung wieder eine absolute Augenweide und eine Zierde für jedes Bücherregal. Aber auch der Inhalt kann sich erneut sehen lassen! Kerstin Gier schafft es im zweiten Buch der Träume wieder, von Anfang an Spannung aufzubauen und bis zum letzten Buchstaben auf hohem Level zu halten. Sie kreiert eine unterschwellig bedrohliche Atmosphäre und sorgt so für Nervenkitzel und Gruselmomente. Geschickt führt sie den Leser immer wieder auf falsche Fährten, um genau dann, wenn man denkt, ein Rätsel gelöst zu haben, eine Bombe platzen zu lassen und alle Überlegungen über den Haufen zu werfen. So gelingt es ihr, auch über das Ende des Buches hinaus die Spannung zu erhalten und die Neugier auf den finalen Band ins unermessliche zu steigern.

    Die Handlung ist dieses mal etwas gemäßigter als im ersten Band, so, wie es oft im Mittelteil einer Trilogie ist. Es passiert jedoch genug, so dass es keine Längen gibt – manchmal fast ZU viel, denn auch dieses Mal dürfte die Wartezeit auf den dritten Band viel zu lang werden.

    Wo Kerstin Gier drauf steht, ist natürlich auch Kerstin Gier drin, also hat ihr unvergleichlicher Humor auch in diesem Buch seinen Platz. Es gibt diverse herrliche Szenen, die so amüsant sind, dass man gar nicht anders kann als laut zu lachen. Und natürlich ist auch Secrecy, der/die/das anonyme Tratschweib der Highschool, wieder mit von der Partie und stiftet Unfrieden.

    Es gibt einige Entwicklungen in diesem zweiten Buch der Träume, die mir nicht so sehr gefallen. Wer die Geschichte gelesen hat, kann sich vermutlich denken, worauf ich hinaus will. Dies ist aber mein ganz persönliches Empfinden und hat mit der Qualität des Buches überhaupt nichts zu tun. Bezüglich der Spannung, des Witzes und auch der Originalität steht es dem ersten Band in nichts nach. Dafür, dass die Richtung, in die sie ihre Geschichte lenkt, nicht die ist, die ich gerne hätte, kann die Autorin ja nichts. Silber hat mit trotzdem wieder gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, endlich zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

    Gier, Kerstin: Silber Das zweite Buch der Träume, gebunden mit Schutzumschlag,
    416 Seiten, ISBN 978-3-8414-2167-8, Fischer FJB 2014, 19,99 €

  • Stefanie Ross - Dom Stunde der Abrechnung

    Inhalt (Bildquelle: Egmont Lyx):
    Dominik „Dom“ DeGrasse ist ein sehr erfolgreicher Journalist, der sich immer wieder gerne in gefährliche Situationen begibt. Als ein Freund und Kollege, der einer großen Story im Waffenmilieu auf der Spur war, Opfer eines Mordanschlags wird, setzt Dom alles daran, die Recherchen zu Ende zu bringen und die Hintermänner dingfest zu machen. Immer wieder trifft er dabei auf Samira Herrmann, die vorgibt, eine einfache Übersetzerin in den Diensten eines von Doms Verdächtigen zu sein. Schnell wird klar, dass auch sie nur eine Rolle spielt, doch auf welcher Seite steht sie? Dom hegt Gefühle für sie, die Samira zu erwidern scheint, aber der Verdacht, sie könnte eine eiskalte Mörderin sein, schwebt wie ein Damoklesschwert über den beiden.

    Meine Meinung:
    Dom ist der vierte von fünf DeGrasse Brüdern und hielt sich in den Geschichten seiner Brüder bisher immer recht bedeckt. Man erfuhr nicht viel über ihn, nur, dass er ein erfolgreicher Journalist ist und sich gerne in Gefahr begibt. Anders als in den vorherigen Büchern, in denen man die Jungs bereits ein bisschen kannte, muss man den Protagonisten dieses Mal fast ganz neu kennenlernen. Ich muss leider zugeben, dass ich mich damit ein bisschen schwer getan habe. So sehr ich die Serie und die DeGrasse- Brüder an sich mag, mit Dom konnte ich irgendwie nicht richtig warm werden. Ob es daran lag, dass er in den vorangegangenen Bänden kaum eine Rolle spielte, an seinem Beruf oder an seiner Art… Ich weiß es nicht. Mir ist es das ganze Buch über nicht gelungen, eine Beziehung zu Dom aufzubauen. Er ist mir zu sprunghaft, zu risikofreudig und außerdem zu schnell beleidigt wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Außerdem lässt er die Charaktereigenschaften, die seine Brüder so liebenswert machen, vermissen. Er hat weder Lucs Tiefgründigkeit, noch Jays Witz und Charme und auch an Robs Intelligenz kommt er nicht heran.

    Mit seinem weiblichen Gegenpart Samira ging es mir leider ähnlich. Ich finde sie durchaus sympathisch und als Partnerin für Dom sehr passend, aber das Gefühl, einer alten Bekannten zu begegnen, wie ich es bei Jasmin und Beth hatte, blieb bei ihr aus. Insgesamt hatte ich bei den beiden das Gefühl, lediglich an der Oberfläche zu kratzen und sie nicht wirklich kennenzulernen.

    Aber obwohl mir Dom und Samira einige Schwierigkeiten bereitet haben, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Denn Stefanie Ross schafft es auch dieses Mal wieder, von der ersten bis zur letzten Seite Spannung zu erzeugen. Intelligent webt sie Handlungsfäden ineinander und lässt verschiedene Orte und Personen zusammenlaufen, um am Ende eine absolut runde Geschichte daraus zu zaubern. Natürlich fehlen auch all die liebgewonnenen Figuren aus den ersten drei Bänden nicht, ihnen hat die Autorin ebenfalls einen Platz in Doms Geschichte zugedacht und hier und da kleine Hinweise gestreut, dass der ein oder andere vielleicht auch noch seine eigene Geschichte bekommen wird... Auch der fünfte DeGrasse- Bruder, Phil, um den es im nächsten Buch gehen wird, spielt eine kleine Rolle, aber wirklich viel erfährt man über ihn nicht. Stefanie Ross macht um ihn beinahe noch ein größeres Geheimnis als um Dom und ich habe ein bisschen Angst, dass ich auch mit ihm meine Problemchen haben werde. Nichts desto trotz freue ich mich auf den fünften Band und das erneute Wiedersehen mit der Familie DeGrasse.

    Ross, Stefanie: Dom Stunde der Abrechnung, KB, 448 Seiten, ISBN 9783802593710, Egmont Lyx 2014, 9,99 €

  • Heute mal KEIN Buch

    Ihr Lieben,

    habt vielen vielen Dank, dass ihr immer noch so zahlreich hier vorbeischaut! Ich weiß, ich vernachlässige mein Blog sträflich. Ich lese, mittlerweile sogar regelmäßig fast jeden Tag wieder wenigstens ein paar Seiten, aber die meisten Bücher rezensiere ich dann für den Love Letter. Und wenn nicht, fehlen mir im Anschluss oft Zeit und Muße, eine Rezension zu schreiben. Dabei sind dringend welche fällig, zum neuen Anton Pfeiffer z.B., zu Stefanie Ross´ Novelle "Scott", und einen ganz schrecklichen Schwangerschaftsratgeber habe ich hier auch noch liegen, den ich zum Glück erst NACH meiner Schwangerschaft gelesen habe... Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit endlich dazu. Aber ihr wisst bestimmt selber, wenn das Wetter so toll ist wie im Moment verbringt man die Zeit lieber draußen als vor dem PC. Und unser Sonnenschein ist mittlerweile fast 7 Monate alt, wird immer mobiler und erkundet demenstprechend die Welt. Nichts ist mehr vor ihm sicher, mein eBook- Reader wurde schon Opfer einer Sabberattacke und diverse Zeitschriften landetet zerfleddert im Altpapier. Aber es ist soooooo schön mit ihm, er lernt jeden Tag etwas Neues dazu und verzaubert uns mit seinem Lachen.

    Um hier mal wieder etwas Leben in die Blog- Bude zu bringen, möchte ich euch nun zeigen, was ich heute für das Sonnenscheinchen genäht habe. Vor gut einem Jahr habe ich einen Nähkurs gemacht, hätte aber im Traum nicht daran gedacht, jemals über das Loop- Level hinauszukommen. Im November saß ich dann auch das letzte Mal an der Nähmaschine und dachte, ich hätte alles wieder verlernt. Nach einem Besuch auf dem Holland Stoffmarkt vor ein paar Wochen (und einem ordentlichen Einkauf dort) flammte die alte Lust jedoch ziemlich stark wieder auf. Loops wollte ich aber nicht schon wieder nähen, dieses Mal sollten es ein Baby- Beanie und zwei Strampelsäcke sein. Am letzten Wochenende habe ich mich bereits am Beanie versucht, was auch erstaunlich gut klappte (wenn man davon absieht, dass ich die erste Mütze selber aufsetzen konnte weil ich mich beim Schnittmuster vertan habe). Heute war dann der erste Strampelsack dran. Ausgesucht hatte ich dafür diese Stoffe:

    Der blaue Sternchenstoff sollte für den Außensack sein, der Schlichte, Grüne nach innen. Das Gestreifte rechts ist Bündchenstoff, aus dem, wie  der Name schon sagt, eigentlich das Bündchen werden sollte. Eigentlich, denn heute war der Stoff plötzlich unauffindbar. Ich wollte und musste den Strampelsack aber heute unbedingt nähen, da der, den wir bereits haben, 1. mittlerweile ziemlich kurz ist, 2. letzte Nacht nass wurde und es 3. im Moment zu warm für einen normalen Schlafsack ist Also habe ich das Bündchen einfach aus dem grünen Stoff genäht. (Dass ich den Bündchenstoff wiedergfunden habe, als der Sack fertig war, muss ich nicht erwähnen oder?)

    Schnittmuster und Anleitung habe ich vom zauberhaften Blog "Leelah loves", außerdem haben mir "Punkelmunkel" und die "DaWanda Nähschule" sehr weitergeholfen. Und das ist dabei rausgekommen:

    Das Bündchen annähen muss ich noch ein bisschen üben, aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten Strampelsack. Und dem Sonnenschein gefällt er auch, denn er schlummert bereits selig darin. Wie gefällt er euch?

  • Es geht weiter mit Anton Pfeiffer!

    Vielleicht könnt ihr euch noh erinnern, dass ich vor gut 1 1/2 Jahren ein Kinderbuch entdeckt habe, das mich total begeistert hat, nämlich "Anton Pfeiffer und der Zaubrkongress" von Anne Carina Hashagen. Das Buch erschien damals kurz vor Weihnachten, und nun, nach langem Warten, hat die Autorin pünktlich zu Ostern den zweiten Teil der zauberhaften Geschichte herausgegeben. "Anton Pfeiffer und der Hexensabbat" heißt er und ist, wie auch sein Vorgänger, als eBook und als Taschenbuch hier erhältlich. Als kleines Osterei gibt es die eBook- Version aktuell noch für 99 Cent. Zwar nur als Kindle- Datei, aber ich habe mir sagen lassen, dass es für diverse andere Reader wohl Kindle- Apps gibt, so dass man das Buch auch auf diesen lesen kann.

    Also, wer Anton Pfeiffer genau so toll findet wie ich oder dessen Neugier jetzt geweckt wurde, sollte schnell zugreifen!

     
  • My Villa Vanilla - Mina Hesse

    Klappentext: (Tex- und Bildquelle: Busse Seewald)
    Wohnen ist für Mina Hesse Leidenschaft. Entspannung findet sie beim Umdekorieren ihres weißen Hauses, das vor allem einladend und gemütlich sein soll. Je nach Stimmung verschiebt sie Möbel und tauscht Wohnaccessoires wie Kissen, Decken, Schilder und Laternen aus.
    In diesem Buch führt sie durch ihre liebevoll dekorierten Räume und den Garten. Sie zeigt ihre schönsten DIY- Projekte, gibt Anregungen für spannende Arrangements und teilt leckere, aber einfach nachzumachende Rezepte.
    Alles verschönern – das ist ihre Welt. Sei es eine romantisch- florale Wohnzimmerdekoration für kuschelige Nachmittage, eine ruhige Einrichtung in Schwarz- Weiß für arbeitsreiche Stunden oder gepunktete Accessoires für ein Kaffeetrinken im Frühlingsgarten – Mina dekoriert mit Herz.
    Seit 2012 begeistert Mina Hesse die Dekowelt auf myvillavanilla.blogspot.de mit liebreizenden Texten und Bildern aus ihrer Villa Vanilla.

    Über die Autorin:
    Mina Hesse lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und Hund Sam in der Nähe von Hamburg und arbeitet als freiberufliche Stylistin.

    Meine Meinung:
    Obwohl ich zahlreiche Blogs verfolge, war Mina Hesses Blog bisher völlig an mir vorbei gegangen. Das wird sich aber ab sofort ändern, denn in ihre Art, Wohnräume einzurichten und zu dekorieren, habe ich mich total verliebt. Ihr Stil ist einfach wundervoll und gemütlich, wirkt dank der hellen Farben aufgeräumt, aber nie steril und ebenso wenig kitschig. Natürlich gibt es Dekovorschläge, die ich mir nicht in meine Wohnung stellen würde, aber im Großen und Ganzen gefallen mir ihre Ideen.

    Nach einem kurzen Vorwort beginnt Mina Hesse mit der Führung durch ihr Haus und zeigt uns als erstes den Eingangsbereich, ihre Diele. Viele schöne Fotos sorgen dafür, dass man sich genau vorstellen kann, wie es dort aussieht. Vereinzelt werden bestimmte Dekoelemente genau unter die Lupe genommen und Mina erzählt ihre Geschichte und was sie (ihr) bedeuten. Außerdem gibt es zwei Do- it- Yourself- Tipps, einmal für eine Holzmatte und einmal für eine Korbtasche mit Peacezeichen (welche ich übrigens ein paar Tage, bevor dieses Buch in meinen Besitz kam, für sehr viel Geld in einem Laden entdeckt habe).

    Weiter geht es ins Esszimmer, das ebenfalls auf vielen vielen Fotos abgebildet ist. Zusätzlich zeigt Mina ihre Deko für ein „Sonntagsfrühstück mit Margerite“ sowie „Ein Abendessen am Wochenende“. DIY- Tipps gibt es in diesem Kapitel keine, dafür aber ein Rezept für kandierte Fliederblüten auf Muffins und Brot im Blumentopf.

    Als nächstes führt der Rundgang in den Garten, wo verhältnismäßig wenig Deko gezeigt wird, es dafür umso mehr DIY- Tipps und Rezepte gibt. Man erhält Anleitungen für eine selbstgemachte Wimpelkette, ein Holzschild, ein Sternentablett und das Rezept für selbstgemachten Hugo. Hmmmmmm…

    Anschließend geht es zurück ins Haus, in einen Raum, den ich für einen der wichtigsten im ganzen Haus halte – die Küche. Minas Küche ist ein Traum in weiß und sie besitzt Geschirr und Küchenaccessoires, bei denen ich am liebsten meine Schränke ausräumen und alles neu kaufen würde. Ich könnte mir die Bilder stundenlang anschauen! Natürlich dürfen auch in diesem Kapitel Rezepte nicht fehlen, es gibt eines für Brot und, passend dazu, für Erdbeermarmelade mit Vanille.

    Der nächste Raum, der vorgestellt wird, ist das Wohnzimmer. Ein wunderschöner, großer Raum, in dem die Autorin ihrer Kreativität freien Lauf gelassen hat. In so einem Wohnzimmer kann man sich nur wohlfühlen und bekommt viele tolle Anregungen für die eigenen vier Wände. Zum selber machen gibt es Anleitungen für einen „spruchreifen Lampenschirm“, „ein Stoffkleid für die Hutschachtel“ und „Kissen mit Lavendeldruck“ sowie ein Rezept für belgische Waffeln.

    Aus dem Wohnzimmer geht es wieder hinaus ins Freie und Mina Hesse präsentiert ihre Ideen für einen Sommergarten. Dieses Kapitel ist das längste im ganzen Buch und enthält viele DIY- Tipps und Rezepte – natürlich mit allem, was der Garten hergibt, wie Erdbeeren, Äpfel, Johannisbeeren, Gurken und Rosen.

    Frisch gestärkt geht es erneut ins Haus zurück, dieses Mal ins Dachgeschoss, wo sich das Elternschlafzimmer und die Zimmer der zwei Kinder befinden. Zuerst wird der Flur mit seiner Deko gezeigt, anschließend das Zimmer von Minas Sohn Jonas, dann das der Tochter Jana und zum Schluss das Schlafzimmer von Mina und ihrem Mann. Zum selber machen gibt es hier einen Lampenschirm, einen Teppich mit Streifen und einen Sternenkrug.

    Als letztes geht es ganz hoch nach oben unters Dach, wo Mina ein kleines Reich nur für sich hat. Hier arbeitet, malt und näht sie und lebt ihren ganz speziellen Kleinmädchentraum. Mit diesem kurzen Kapitel endet das Buch schließlich, es folgen noch eine kurze Info über die Autorin sowie die Danksagung.

    Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und es liegt immer parat, weil ich es ständig wieder in die Hand nehme und darin blättere. Der Mix aus inspirierenden Fotos, Anregungen zum selber machen und Rezepten macht dieses Buch zu einem Allrounder, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Bei der Einrichtung unserer nächsten Wohnung werde ich sicherlich die ein oder andere Idee aus dem Buch verwirklichen und mich von ihm inspirieren lassen. Und auch das Blog werde ich weiter verfolgen und mich weiter von Minas Kreativität begeistern lassen.

    Hesse, Mina: My Villa Vanilla Wohnen, wie es mir gefällt, Hardcover, 160 Seiten,
    ISBN
    9783772473623, Busse Seewald 2014, 24,95 €

  • [Rezension] Was passiert da, Lieselotte? - Alexander Steffensmeier

    Klappentext (Text- und Bildquelle: Fischerverlage):
    Lieselotte schaut neugierig aus ihrer Stalltür. Viele spannende Dinge sind da zu sehen: durch das Küchenfenster zum Beispiel. Da steht doch eine Torte oder? Wie lecker! Aber als Lieselotte die Tür öffnet, liegt da nur ein bunter Stapel Wäsche. Perfekter Spaß für die Allerkleinsten durch das Entdecken und Wiedererkennen von Alltagsgegenständen.

    Meine Meinung:
    Ich als Erwachsene bin schon länger ein großer Fan der lustigen Kuh Lieselotte und konnte auch bei meiner Arbeit viele Kinder mit meiner Begeisterung anstecken. Meine Bücher sind mir allerdings heilig und kommen nach Möglichkeit nicht in die Nähe meines sabbernden, alles in den Mund nehmenden Babys, denn das würden sie über kurz oder lang wohl nicht überleben. Mit den schönen Pappbilderbüchern kann er, obwohl er noch so klein ist, trotzdem schon mit Lieselotte Abenteuer erleben und es ist nicht weiter schlimm, wenn eine der Seiten mal in seinem Mund landet oder mit nassen Spuckehändchen betatscht wird.

    Die Geschichte ist natürlich deutlich weniger komplex als in den normalen Büchern. Auf jeder Seite stehen nur ein bis zwei Sätze, dafür gibt es aber viel zu entdecken! Alexander Steffensmeier spart auch in diesem Buch wieder nicht an lustigen Details, von denen man jedes Mal, wenn man das Buch aufschlägt, wieder neue entdeckt. Besonders sind dieses Mal die Fenster, in denen Lieselotte etwas zu sehen glaubt, was sich dann beim Umblättern als etwas ganz anderes entpuppt. Rückseitig ist das jeweilige Fenster ebenfalls mit einem lustigen Bild versehen, was das ganze Buch zu einem Kunstwerk macht. Nicht nur für Kinder ist das Betrachten der Bilder immer wieder ein Erlebnis! Wir lieben dieses Buch!

    Steffensmeier, Alexander: Was passiert da, Lieselotte?; Hardcover Pappbilderbuch,
    ISBN 9783737361569, Fischerverlage 2014, 7, 99 €

    Lieselottes Homepage

  • Lebenszeichen

    Hallo ihr Lieben,

    hier auf dem Blog war ja nun schon einige Zeit nichts mehr los, was mir sehr leid tut. Der Grund dafür ist allerdings ein sehr schöner, denn am 22.11. ist unser kleiner Sonnenschein Luis auf die Welt gekommen und hält mich seitdem recht erfolgreich vom Lesen und vor Allem vom Bloggen ab. Von daher wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis ich wieder zum rezensieren komme. Ich habe mir fest vorgenommen, das Blog weiterhin zu betreiben, nur wann genau das wieder sein wird, kann ich nicht sagen. Momentan haben einfach andere Dinge Priorität. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse und schaut vielleicht ab und zu noch mal vorbei, ob es was Neues gibt.

  • Die Tribute von Panem - Das Spiel

    Ab heute läuft er endlich im Kino, der sehnsüchtig erwartete zweite Teil der erfolgreichen „Die Tribute von Panem“- Trilogie von Suzanne Collins, „Catching Fire“. Ich konnte ihn bereits gestern Abend in der Preview sehen und bin wieder einmal begeistert. Auch beim zweiten Teil wurde sich wieder allergrößte Mühe gegeben, nahe am Buch zu verfilmen und ich bin geneigt zu behaupten, dass der Film fast noch besser gelungen ist als der erste Teil.

    Passend zum Kinostart erscheint ein bereits mehrfach preisgekröntes Abenteuerspiel, das man bei Facebook sowie auf androidfähigen Geräten, iPad und iPhone spielen kann. Erhältlich ist es KOSTENLOS bei Facebook, im Amazon App- Shop und im Apple- Shop. Monatliche Updates vergrößern die Spielwelt stetig und lassen Katniss und Peeta immer wieder neue Abenteuer bestehen.

    Weitere Infos:
    http://www.dietributevonpanem.de/spiel/
    http://www.thehungergamesadventures.com/

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