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  • [Rezension] Silber Das zweite Buch der Träume - Kerstin Gier

    Serieninformation
    Band 1: Silber Das erste Buch der Träume
    Band 2: Silber Das zweite Buch der Träume

    Inhalt (Bildquelle: Fischerverlage):
    Obwohl sie nur knapp einer grausamen Ermordung entgangen ist, kann Liv Silber das Traumwandeln einfach nicht sein lassen, denn nur nachts kann sie ihren Problemen entfliehen und sich mit ihrem Freund Henry treffen. Zwar birgt auch die Traumwelt neuerdings Gefahren für Liv, doch die scheinen ihr klein im Vergleich zu all den Sorgen, mit denen sie am Tage zu kämpfen hat. Als allerdings ihre kleine Schwester Mia beginnt, im Schlaf zu wandeln und dabei beinahe mehrfach gefährliche Unfälle erleidet, wird deutlich, dass die Gefahr, in der die Silber- Schwestern schweben, keinesfalls so klein ist wie zunächst angenommen. Im Gegenteil, jemand hat es auf Liv und Mia abgesehen und scheut keine Mühen, sein teuflisches Werk dieses Mal zu vollenden.

    Meine Meinung:

    Nachdem das erste Buch der Träume in elegantem Schwarz daherkam, ist die Farbe der Wahl dieses Mal ein wunderhübsches Lindgrün. Insgesamt ist die Aufmachung wieder eine absolute Augenweide und eine Zierde für jedes Bücherregal. Aber auch der Inhalt kann sich erneut sehen lassen! Kerstin Gier schafft es im zweiten Buch der Träume wieder, von Anfang an Spannung aufzubauen und bis zum letzten Buchstaben auf hohem Level zu halten. Sie kreiert eine unterschwellig bedrohliche Atmosphäre und sorgt so für Nervenkitzel und Gruselmomente. Geschickt führt sie den Leser immer wieder auf falsche Fährten, um genau dann, wenn man denkt, ein Rätsel gelöst zu haben, eine Bombe platzen zu lassen und alle Überlegungen über den Haufen zu werfen. So gelingt es ihr, auch über das Ende des Buches hinaus die Spannung zu erhalten und die Neugier auf den finalen Band ins unermessliche zu steigern.

    Die Handlung ist dieses mal etwas gemäßigter als im ersten Band, so, wie es oft im Mittelteil einer Trilogie ist. Es passiert jedoch genug, so dass es keine Längen gibt – manchmal fast ZU viel, denn auch dieses Mal dürfte die Wartezeit auf den dritten Band viel zu lang werden.

    Wo Kerstin Gier drauf steht, ist natürlich auch Kerstin Gier drin, also hat ihr unvergleichlicher Humor auch in diesem Buch seinen Platz. Es gibt diverse herrliche Szenen, die so amüsant sind, dass man gar nicht anders kann als laut zu lachen. Und natürlich ist auch Secrecy, der/die/das anonyme Tratschweib der Highschool, wieder mit von der Partie und stiftet Unfrieden.

    Es gibt einige Entwicklungen in diesem zweiten Buch der Träume, die mir nicht so sehr gefallen. Wer die Geschichte gelesen hat, kann sich vermutlich denken, worauf ich hinaus will. Dies ist aber mein ganz persönliches Empfinden und hat mit der Qualität des Buches überhaupt nichts zu tun. Bezüglich der Spannung, des Witzes und auch der Originalität steht es dem ersten Band in nichts nach. Dafür, dass die Richtung, in die sie ihre Geschichte lenkt, nicht die ist, die ich gerne hätte, kann die Autorin ja nichts. Silber hat mit trotzdem wieder gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, endlich zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

    Gier, Kerstin: Silber Das zweite Buch der Träume, gebunden mit Schutzumschlag,
    416 Seiten, ISBN 978-3-8414-2167-8, Fischer FJB 2014, 19,99 €

  • Stefanie Ross - Dom Stunde der Abrechnung

    Inhalt (Bildquelle: Egmont Lyx):
    Dominik „Dom“ DeGrasse ist ein sehr erfolgreicher Journalist, der sich immer wieder gerne in gefährliche Situationen begibt. Als ein Freund und Kollege, der einer großen Story im Waffenmilieu auf der Spur war, Opfer eines Mordanschlags wird, setzt Dom alles daran, die Recherchen zu Ende zu bringen und die Hintermänner dingfest zu machen. Immer wieder trifft er dabei auf Samira Herrmann, die vorgibt, eine einfache Übersetzerin in den Diensten eines von Doms Verdächtigen zu sein. Schnell wird klar, dass auch sie nur eine Rolle spielt, doch auf welcher Seite steht sie? Dom hegt Gefühle für sie, die Samira zu erwidern scheint, aber der Verdacht, sie könnte eine eiskalte Mörderin sein, schwebt wie ein Damoklesschwert über den beiden.

    Meine Meinung:
    Dom ist der vierte von fünf DeGrasse Brüdern und hielt sich in den Geschichten seiner Brüder bisher immer recht bedeckt. Man erfuhr nicht viel über ihn, nur, dass er ein erfolgreicher Journalist ist und sich gerne in Gefahr begibt. Anders als in den vorherigen Büchern, in denen man die Jungs bereits ein bisschen kannte, muss man den Protagonisten dieses Mal fast ganz neu kennenlernen. Ich muss leider zugeben, dass ich mich damit ein bisschen schwer getan habe. So sehr ich die Serie und die DeGrasse- Brüder an sich mag, mit Dom konnte ich irgendwie nicht richtig warm werden. Ob es daran lag, dass er in den vorangegangenen Bänden kaum eine Rolle spielte, an seinem Beruf oder an seiner Art… Ich weiß es nicht. Mir ist es das ganze Buch über nicht gelungen, eine Beziehung zu Dom aufzubauen. Er ist mir zu sprunghaft, zu risikofreudig und außerdem zu schnell beleidigt wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Außerdem lässt er die Charaktereigenschaften, die seine Brüder so liebenswert machen, vermissen. Er hat weder Lucs Tiefgründigkeit, noch Jays Witz und Charme und auch an Robs Intelligenz kommt er nicht heran.

    Mit seinem weiblichen Gegenpart Samira ging es mir leider ähnlich. Ich finde sie durchaus sympathisch und als Partnerin für Dom sehr passend, aber das Gefühl, einer alten Bekannten zu begegnen, wie ich es bei Jasmin und Beth hatte, blieb bei ihr aus. Insgesamt hatte ich bei den beiden das Gefühl, lediglich an der Oberfläche zu kratzen und sie nicht wirklich kennenzulernen.

    Aber obwohl mir Dom und Samira einige Schwierigkeiten bereitet haben, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Denn Stefanie Ross schafft es auch dieses Mal wieder, von der ersten bis zur letzten Seite Spannung zu erzeugen. Intelligent webt sie Handlungsfäden ineinander und lässt verschiedene Orte und Personen zusammenlaufen, um am Ende eine absolut runde Geschichte daraus zu zaubern. Natürlich fehlen auch all die liebgewonnenen Figuren aus den ersten drei Bänden nicht, ihnen hat die Autorin ebenfalls einen Platz in Doms Geschichte zugedacht und hier und da kleine Hinweise gestreut, dass der ein oder andere vielleicht auch noch seine eigene Geschichte bekommen wird... Auch der fünfte DeGrasse- Bruder, Phil, um den es im nächsten Buch gehen wird, spielt eine kleine Rolle, aber wirklich viel erfährt man über ihn nicht. Stefanie Ross macht um ihn beinahe noch ein größeres Geheimnis als um Dom und ich habe ein bisschen Angst, dass ich auch mit ihm meine Problemchen haben werde. Nichts desto trotz freue ich mich auf den fünften Band und das erneute Wiedersehen mit der Familie DeGrasse.

    Ross, Stefanie: Dom Stunde der Abrechnung, KB, 448 Seiten, ISBN 9783802593710, Egmont Lyx 2014, 9,99 €

  • Heute mal KEIN Buch

    Ihr Lieben,

    habt vielen vielen Dank, dass ihr immer noch so zahlreich hier vorbeischaut! Ich weiß, ich vernachlässige mein Blog sträflich. Ich lese, mittlerweile sogar regelmäßig fast jeden Tag wieder wenigstens ein paar Seiten, aber die meisten Bücher rezensiere ich dann für den Love Letter. Und wenn nicht, fehlen mir im Anschluss oft Zeit und Muße, eine Rezension zu schreiben. Dabei sind dringend welche fällig, zum neuen Anton Pfeiffer z.B., zu Stefanie Ross´ Novelle "Scott", und einen ganz schrecklichen Schwangerschaftsratgeber habe ich hier auch noch liegen, den ich zum Glück erst NACH meiner Schwangerschaft gelesen habe... Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit endlich dazu. Aber ihr wisst bestimmt selber, wenn das Wetter so toll ist wie im Moment verbringt man die Zeit lieber draußen als vor dem PC. Und unser Sonnenschein ist mittlerweile fast 7 Monate alt, wird immer mobiler und erkundet demenstprechend die Welt. Nichts ist mehr vor ihm sicher, mein eBook- Reader wurde schon Opfer einer Sabberattacke und diverse Zeitschriften landetet zerfleddert im Altpapier. Aber es ist soooooo schön mit ihm, er lernt jeden Tag etwas Neues dazu und verzaubert uns mit seinem Lachen.

    Um hier mal wieder etwas Leben in die Blog- Bude zu bringen, möchte ich euch nun zeigen, was ich heute für das Sonnenscheinchen genäht habe. Vor gut einem Jahr habe ich einen Nähkurs gemacht, hätte aber im Traum nicht daran gedacht, jemals über das Loop- Level hinauszukommen. Im November saß ich dann auch das letzte Mal an der Nähmaschine und dachte, ich hätte alles wieder verlernt. Nach einem Besuch auf dem Holland Stoffmarkt vor ein paar Wochen (und einem ordentlichen Einkauf dort) flammte die alte Lust jedoch ziemlich stark wieder auf. Loops wollte ich aber nicht schon wieder nähen, dieses Mal sollten es ein Baby- Beanie und zwei Strampelsäcke sein. Am letzten Wochenende habe ich mich bereits am Beanie versucht, was auch erstaunlich gut klappte (wenn man davon absieht, dass ich die erste Mütze selber aufsetzen konnte weil ich mich beim Schnittmuster vertan habe). Heute war dann der erste Strampelsack dran. Ausgesucht hatte ich dafür diese Stoffe:

    Der blaue Sternchenstoff sollte für den Außensack sein, der Schlichte, Grüne nach innen. Das Gestreifte rechts ist Bündchenstoff, aus dem, wie  der Name schon sagt, eigentlich das Bündchen werden sollte. Eigentlich, denn heute war der Stoff plötzlich unauffindbar. Ich wollte und musste den Strampelsack aber heute unbedingt nähen, da der, den wir bereits haben, 1. mittlerweile ziemlich kurz ist, 2. letzte Nacht nass wurde und es 3. im Moment zu warm für einen normalen Schlafsack ist Also habe ich das Bündchen einfach aus dem grünen Stoff genäht. (Dass ich den Bündchenstoff wiedergfunden habe, als der Sack fertig war, muss ich nicht erwähnen oder?)

    Schnittmuster und Anleitung habe ich vom zauberhaften Blog "Leelah loves", außerdem haben mir "Punkelmunkel" und die "DaWanda Nähschule" sehr weitergeholfen. Und das ist dabei rausgekommen:

    Das Bündchen annähen muss ich noch ein bisschen üben, aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten Strampelsack. Und dem Sonnenschein gefällt er auch, denn er schlummert bereits selig darin. Wie gefällt er euch?

  • Es geht weiter mit Anton Pfeiffer!

    Vielleicht könnt ihr euch noh erinnern, dass ich vor gut 1 1/2 Jahren ein Kinderbuch entdeckt habe, das mich total begeistert hat, nämlich "Anton Pfeiffer und der Zaubrkongress" von Anne Carina Hashagen. Das Buch erschien damals kurz vor Weihnachten, und nun, nach langem Warten, hat die Autorin pünktlich zu Ostern den zweiten Teil der zauberhaften Geschichte herausgegeben. "Anton Pfeiffer und der Hexensabbat" heißt er und ist, wie auch sein Vorgänger, als eBook und als Taschenbuch hier erhältlich. Als kleines Osterei gibt es die eBook- Version aktuell noch für 99 Cent. Zwar nur als Kindle- Datei, aber ich habe mir sagen lassen, dass es für diverse andere Reader wohl Kindle- Apps gibt, so dass man das Buch auch auf diesen lesen kann.

    Also, wer Anton Pfeiffer genau so toll findet wie ich oder dessen Neugier jetzt geweckt wurde, sollte schnell zugreifen!

     
  • My Villa Vanilla - Mina Hesse

    Klappentext: (Tex- und Bildquelle: Busse Seewald)
    Wohnen ist für Mina Hesse Leidenschaft. Entspannung findet sie beim Umdekorieren ihres weißen Hauses, das vor allem einladend und gemütlich sein soll. Je nach Stimmung verschiebt sie Möbel und tauscht Wohnaccessoires wie Kissen, Decken, Schilder und Laternen aus.
    In diesem Buch führt sie durch ihre liebevoll dekorierten Räume und den Garten. Sie zeigt ihre schönsten DIY- Projekte, gibt Anregungen für spannende Arrangements und teilt leckere, aber einfach nachzumachende Rezepte.
    Alles verschönern – das ist ihre Welt. Sei es eine romantisch- florale Wohnzimmerdekoration für kuschelige Nachmittage, eine ruhige Einrichtung in Schwarz- Weiß für arbeitsreiche Stunden oder gepunktete Accessoires für ein Kaffeetrinken im Frühlingsgarten – Mina dekoriert mit Herz.
    Seit 2012 begeistert Mina Hesse die Dekowelt auf myvillavanilla.blogspot.de mit liebreizenden Texten und Bildern aus ihrer Villa Vanilla.

    Über die Autorin:
    Mina Hesse lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und Hund Sam in der Nähe von Hamburg und arbeitet als freiberufliche Stylistin.

    Meine Meinung:
    Obwohl ich zahlreiche Blogs verfolge, war Mina Hesses Blog bisher völlig an mir vorbei gegangen. Das wird sich aber ab sofort ändern, denn in ihre Art, Wohnräume einzurichten und zu dekorieren, habe ich mich total verliebt. Ihr Stil ist einfach wundervoll und gemütlich, wirkt dank der hellen Farben aufgeräumt, aber nie steril und ebenso wenig kitschig. Natürlich gibt es Dekovorschläge, die ich mir nicht in meine Wohnung stellen würde, aber im Großen und Ganzen gefallen mir ihre Ideen.

    Nach einem kurzen Vorwort beginnt Mina Hesse mit der Führung durch ihr Haus und zeigt uns als erstes den Eingangsbereich, ihre Diele. Viele schöne Fotos sorgen dafür, dass man sich genau vorstellen kann, wie es dort aussieht. Vereinzelt werden bestimmte Dekoelemente genau unter die Lupe genommen und Mina erzählt ihre Geschichte und was sie (ihr) bedeuten. Außerdem gibt es zwei Do- it- Yourself- Tipps, einmal für eine Holzmatte und einmal für eine Korbtasche mit Peacezeichen (welche ich übrigens ein paar Tage, bevor dieses Buch in meinen Besitz kam, für sehr viel Geld in einem Laden entdeckt habe).

    Weiter geht es ins Esszimmer, das ebenfalls auf vielen vielen Fotos abgebildet ist. Zusätzlich zeigt Mina ihre Deko für ein „Sonntagsfrühstück mit Margerite“ sowie „Ein Abendessen am Wochenende“. DIY- Tipps gibt es in diesem Kapitel keine, dafür aber ein Rezept für kandierte Fliederblüten auf Muffins und Brot im Blumentopf.

    Als nächstes führt der Rundgang in den Garten, wo verhältnismäßig wenig Deko gezeigt wird, es dafür umso mehr DIY- Tipps und Rezepte gibt. Man erhält Anleitungen für eine selbstgemachte Wimpelkette, ein Holzschild, ein Sternentablett und das Rezept für selbstgemachten Hugo. Hmmmmmm…

    Anschließend geht es zurück ins Haus, in einen Raum, den ich für einen der wichtigsten im ganzen Haus halte – die Küche. Minas Küche ist ein Traum in weiß und sie besitzt Geschirr und Küchenaccessoires, bei denen ich am liebsten meine Schränke ausräumen und alles neu kaufen würde. Ich könnte mir die Bilder stundenlang anschauen! Natürlich dürfen auch in diesem Kapitel Rezepte nicht fehlen, es gibt eines für Brot und, passend dazu, für Erdbeermarmelade mit Vanille.

    Der nächste Raum, der vorgestellt wird, ist das Wohnzimmer. Ein wunderschöner, großer Raum, in dem die Autorin ihrer Kreativität freien Lauf gelassen hat. In so einem Wohnzimmer kann man sich nur wohlfühlen und bekommt viele tolle Anregungen für die eigenen vier Wände. Zum selber machen gibt es Anleitungen für einen „spruchreifen Lampenschirm“, „ein Stoffkleid für die Hutschachtel“ und „Kissen mit Lavendeldruck“ sowie ein Rezept für belgische Waffeln.

    Aus dem Wohnzimmer geht es wieder hinaus ins Freie und Mina Hesse präsentiert ihre Ideen für einen Sommergarten. Dieses Kapitel ist das längste im ganzen Buch und enthält viele DIY- Tipps und Rezepte – natürlich mit allem, was der Garten hergibt, wie Erdbeeren, Äpfel, Johannisbeeren, Gurken und Rosen.

    Frisch gestärkt geht es erneut ins Haus zurück, dieses Mal ins Dachgeschoss, wo sich das Elternschlafzimmer und die Zimmer der zwei Kinder befinden. Zuerst wird der Flur mit seiner Deko gezeigt, anschließend das Zimmer von Minas Sohn Jonas, dann das der Tochter Jana und zum Schluss das Schlafzimmer von Mina und ihrem Mann. Zum selber machen gibt es hier einen Lampenschirm, einen Teppich mit Streifen und einen Sternenkrug.

    Als letztes geht es ganz hoch nach oben unters Dach, wo Mina ein kleines Reich nur für sich hat. Hier arbeitet, malt und näht sie und lebt ihren ganz speziellen Kleinmädchentraum. Mit diesem kurzen Kapitel endet das Buch schließlich, es folgen noch eine kurze Info über die Autorin sowie die Danksagung.

    Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und es liegt immer parat, weil ich es ständig wieder in die Hand nehme und darin blättere. Der Mix aus inspirierenden Fotos, Anregungen zum selber machen und Rezepten macht dieses Buch zu einem Allrounder, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Bei der Einrichtung unserer nächsten Wohnung werde ich sicherlich die ein oder andere Idee aus dem Buch verwirklichen und mich von ihm inspirieren lassen. Und auch das Blog werde ich weiter verfolgen und mich weiter von Minas Kreativität begeistern lassen.

    Hesse, Mina: My Villa Vanilla Wohnen, wie es mir gefällt, Hardcover, 160 Seiten,
    ISBN
    9783772473623, Busse Seewald 2014, 24,95 €

  • [Rezension] Was passiert da, Lieselotte? - Alexander Steffensmeier

    Klappentext (Text- und Bildquelle: Fischerverlage):
    Lieselotte schaut neugierig aus ihrer Stalltür. Viele spannende Dinge sind da zu sehen: durch das Küchenfenster zum Beispiel. Da steht doch eine Torte oder? Wie lecker! Aber als Lieselotte die Tür öffnet, liegt da nur ein bunter Stapel Wäsche. Perfekter Spaß für die Allerkleinsten durch das Entdecken und Wiedererkennen von Alltagsgegenständen.

    Meine Meinung:
    Ich als Erwachsene bin schon länger ein großer Fan der lustigen Kuh Lieselotte und konnte auch bei meiner Arbeit viele Kinder mit meiner Begeisterung anstecken. Meine Bücher sind mir allerdings heilig und kommen nach Möglichkeit nicht in die Nähe meines sabbernden, alles in den Mund nehmenden Babys, denn das würden sie über kurz oder lang wohl nicht überleben. Mit den schönen Pappbilderbüchern kann er, obwohl er noch so klein ist, trotzdem schon mit Lieselotte Abenteuer erleben und es ist nicht weiter schlimm, wenn eine der Seiten mal in seinem Mund landet oder mit nassen Spuckehändchen betatscht wird.

    Die Geschichte ist natürlich deutlich weniger komplex als in den normalen Büchern. Auf jeder Seite stehen nur ein bis zwei Sätze, dafür gibt es aber viel zu entdecken! Alexander Steffensmeier spart auch in diesem Buch wieder nicht an lustigen Details, von denen man jedes Mal, wenn man das Buch aufschlägt, wieder neue entdeckt. Besonders sind dieses Mal die Fenster, in denen Lieselotte etwas zu sehen glaubt, was sich dann beim Umblättern als etwas ganz anderes entpuppt. Rückseitig ist das jeweilige Fenster ebenfalls mit einem lustigen Bild versehen, was das ganze Buch zu einem Kunstwerk macht. Nicht nur für Kinder ist das Betrachten der Bilder immer wieder ein Erlebnis! Wir lieben dieses Buch!

    Steffensmeier, Alexander: Was passiert da, Lieselotte?; Hardcover Pappbilderbuch,
    ISBN 9783737361569, Fischerverlage 2014, 7, 99 €

    Lieselottes Homepage

  • Lebenszeichen

    Hallo ihr Lieben,

    hier auf dem Blog war ja nun schon einige Zeit nichts mehr los, was mir sehr leid tut. Der Grund dafür ist allerdings ein sehr schöner, denn am 22.11. ist unser kleiner Sonnenschein Luis auf die Welt gekommen und hält mich seitdem recht erfolgreich vom Lesen und vor Allem vom Bloggen ab. Von daher wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis ich wieder zum rezensieren komme. Ich habe mir fest vorgenommen, das Blog weiterhin zu betreiben, nur wann genau das wieder sein wird, kann ich nicht sagen. Momentan haben einfach andere Dinge Priorität. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse und schaut vielleicht ab und zu noch mal vorbei, ob es was Neues gibt.

  • Die Tribute von Panem - Das Spiel

    Ab heute läuft er endlich im Kino, der sehnsüchtig erwartete zweite Teil der erfolgreichen „Die Tribute von Panem“- Trilogie von Suzanne Collins, „Catching Fire“. Ich konnte ihn bereits gestern Abend in der Preview sehen und bin wieder einmal begeistert. Auch beim zweiten Teil wurde sich wieder allergrößte Mühe gegeben, nahe am Buch zu verfilmen und ich bin geneigt zu behaupten, dass der Film fast noch besser gelungen ist als der erste Teil.

    Passend zum Kinostart erscheint ein bereits mehrfach preisgekröntes Abenteuerspiel, das man bei Facebook sowie auf androidfähigen Geräten, iPad und iPhone spielen kann. Erhältlich ist es KOSTENLOS bei Facebook, im Amazon App- Shop und im Apple- Shop. Monatliche Updates vergrößern die Spielwelt stetig und lassen Katniss und Peeta immer wieder neue Abenteuer bestehen.

    Weitere Infos:
    http://www.dietributevonpanem.de/spiel/
    http://www.thehungergamesadventures.com/

  • [Rezension] Kuchenliebe - Julian Day


    Klappentext
    (Text- und Bildquelle: Thorbecke Verlag):

    Backen macht Spaß – und es ist eine wunderbare Gelegenheit, sich zu entspannen. Kuchen sind von Natur aus etwas Besonderes, und besondere Dinge teilt man am besten mit anderen. Wen sonst sollte man verwöhnen, wenn nicht die, die man am meisten liebt? Für jede Gelegenheit ist etwas dabei: schnelle und einfache Leckereien für den Nachmittagstee oder –kaffee, nahrhaftes Naschwerk für die Familie und raffinierte Desserts für die Dinnerparty. Alle Rezepte sind sorgfältig ausgewählt und das Ergebnis schmeckt garantiert fantastisch.


    Meine Meinung:

    Für „Kuchenliebe“ öffnet der Brite Julian Day das Rezeptbuch seiner berühmten „Meg Rivers Cake“ Bäckerei und macht sie damit der breiten Masse zugänglich. Die Rezeptsammlung ist in sechs Kapitel unterteilt:
    * Familienkuchen
    * Kleine Kuchen
    * Brownies, Schnitten und Riegel
    * Kekse
    * Kastenkuchen und Brote
    * Tartes

    Außerdem gibt es eine kurze Einführung, ein Register, in dem sämtliche Rezepte verzeichnet sind und ein kurzes Dankkapitel.

    Wie beim Thorbecke Verlag üblich ist jedem Rezept eine Doppelseite gewidmet. Auf einer Seite befinden sich Zutatenliste, Backanleitung und ein paar persönliche Worte des Autors zum jeweiligen Gebäck, auf der anderen ein appetitanregendes Foto des fertigen Produkts. Bezüglich der Übersichtlichkeit gibt es wieder mal keinen Anlass zur Kritik, da auf den ersten Blick ersichtlich ist was wo steht und was man braucht. Ein absoluter Pluspunkt, der das Backen deutlich vereinfacht.

    Die Fotos des Fotografen Steve Painter sind eine Augenweide! Nicht nur, dass einem beim Anblick der vielen verschiedenen Gebäcke das Wasser im Mund zusammenläuft, auch das Drumherum, das sich zusätzlich noch auf den Rezeptseiten findet, ist wunderbar stimmig und sieht einfach toll aus. Zwischen den Rezepten finden sich zusätzlich noch Bilder aus der Heimat des Autors, so dass es richtig viel anzusehen gibt und man das Buch gerne auch ohne konkretes Backvorhaben in die Hand nimmt um sich die schönen Bilder anzusehen.

    Ein kleiner, persönlicher Kritikpunkt ist dieses Mal die Auswahl der Rezepte. Klar, der Autor ist Brite und verkauft in seiner Bäckerei traditionell britisches Gebäck. Somit finden sich in diesem Buch eher reichhaltige Rezepte, leichte Joghurttorten etc. darf man nicht erwarten. Von 60 Rezepten sind jedoch 14 mit Rosinen und/ oder Sultaninen, die man auch nicht unbedingt immer weglassen kann. Es gibt aber bekanntlich sehr viele Menschen, die keinen Rosinen und Sultaninen mögen, von daher finde ich es sehr bedauerlich, dass so viele Rezepte für sie wegfallen. Das Gleiche gilt für Rezepte mit getrockneten Früchten, speziell Datteln, die ja auch längst nicht jedermanns Sache sind und die in einigen „Kuchenlieb“- Rezepten vorhanden sind. Des Weiteren muss ich leider die Vielzahl an Backvorschlägen, für die Pekannüsse von Nöten sind, bemängeln, denn diese Nusssorte ist, zumindest in meiner Umgebung, unglaublich schwer zu bekommen.

    Trotzdem gibt es in „Kuchenliebe" viele tolle Rezepte, die ohne die unerwünschten Zutaten auskommen. Ob Torten, Küchlein, Plätzchen oder Brot, die meisten Geschmäcker dürften in diesem Buch mindestens ein Rezept finden, das ihnen zusagt.

    Day, Julian: Kuchenliebe Die besten Rezepte aus dem Familienbackbuch, Hardcover,
    144 Seiten, ISBN 9783799507820, Thorbecke 2013, 19,99 €

  • [Rezension] Wen der Rabe ruft - Maggie Stiefvater

    Inhalt:
    Blue Sargent stammt aus einer Familie, in der alle Frauen mit einer magischen Gabe gesegnet sind. Ihre eigene ist allerdings ziemlich unspektakulär, denn sie verstärkt nur die Gaben der anderen. Wichtig für die anderen Frauen, deprimierend für Blue. Als sie jedoch am Vorabend des Markustags mit ihrer Tante Neeve die Seelen all derer, die im nächsten Jahr sterben werden, in Empfang nimmt, kann sie plötzlich eine der Seelen sehen. Blue ist entsetzt, denn einer Weissagung nach zu Folge wird sie für den Tod dieses Jungen, Gansey, verantwortlich sein. Um ihn zu retten freundet sie sich mit Gansey und seiner Clique an und geht mit ihnen auf die Suche nach den sagenumwobenen Ley- Linien und ihrem König. Dabei ahnt sie nicht, dass sie alle in eine Geschichte hineingezogen werden, die schon vor langer Zeit ihren Anfang nahm und überaus gefährlich ist.

    Meine Meinung:
    Wie schon in ihrem Buch „Rot wie das Meer“ legt Maggie Stiefvater auch ihrem neusten Werk eine alte, eher unbekannte Sage zu Grunde und baut ihre ganz eigene Geschichte darauf auf. Dieses Mal geht es um den walisischen Rabenkönig Owain Glyndwr, dessen Grab Blue, Gansey und seine Freunde suchen. Ein interessanter Ansatz mit Potenzial, das Maggie Stiefvater dieses Mal aber leider nicht ganz auszuschöpfen weiß.

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Handlung des Buches sehr verwirrend fand und große Schwierigkeiten hatte, sie zu durchschauen. Die Autorin fängt immer neue Handlungsstränge an ohne bereits bestehende zu beenden und lässt diese dann zu einem schier undurchschaubaren Knäuel zusammenlaufen, das sich erst auf den allerletzten Seiten wieder halbwegs entwirrt. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es wirklich alle waren. Meine Fragen wurden nicht alle beantwortet, es ist aber durchaus möglich, dass ich im ganzen Handlungswirrwarr einfach nicht mitbekommen habe dass ein Rätsel gelöst wurde.

    Zusätzlich zur unübersichtlichen Handlung gelingt es Maggie Stiefvater dieses Mal nur schwer, Spannung zu erzeugen. Stellenweise musste ich mich richtig durch das Buch quälen, besonders, wenn Gansey sich wieder in seitenlangen Schwärmereien über den Rabenkönig verliert. Einige Infos über Owain Glyndwr sind sicherlich interessant und auch nötig, um den Überblick über die Suche nach ihm und ihre Hintergründe nicht vollends zu verlieren, aber irgendwann wird es einfach zu viel und man läuft Gefahr, die Passagen nur noch halbherzig zu überfliegen. Erst im letzten Drittel ist die Spannung soweit aufgebaut, dass sie den Leser fesseln kann.

    Dass „Wen der Rabe ruft“ nicht zu einem totalen Flop wird ist wieder einmal Maggie Stiefvaters unvergleichlichem Schreibstil zu verdanken. Außerdem ist es ihr gelungen, einige interessante Charaktere zu erschaffen, die der Geschichte ebenfalls ordentlich Auftrieb geben, so dass am Ende doch noch ein mittelmäßiges Buch herauskommt. Sicherlich nicht das beste Werk der Autorin, aber alles in Allem ganz annehmbar.

    Stiefvater, Maggie: Wen der Rabe ruft (The Raven Boys), gebunden mit Schutzumschlag, 460 Seiten, ISBN 9783839001530, Script 5 2013, 18,95 €

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